

Rindenmedizin - Die Apotheke der Knochenrichter, Holzknechte und Hebammen
Hausmittel und Rezepte von Bäumen und Strächern - Altes Wissen neu entdecken
Heute will ich Ihnen mal ein Buch vorstellen, das auf dem ersten Blick sehr "ungewöhnlich" - ja, vielleicht sogar außergewöhnlich - ist.
Doch ganz ehrlich: Bei näherer Betrachtung ist es etwas ganz natürliches, denn Bäume und Sträucher sind ja "natürlich".
Und die Früchte, die wir von einigen Sträuchern ernten können, sind es auch. Außerdem sind sie gesund, versorgen uns mit vielen lebenswichtigen Stoffen und gehören somit täglich auf den Tisch.
Doch die Überschrift hat es schon angedeutet: Hier geht es weniger um die Früchte, die wir essen, weil wir sie mögen, hier geht es Medizin aus Baumrinden- und/oder -wurzeln.
Klingt erst einmal fremd, doch wenn wir mal in unsere Hausapotheke schauen, werden wir feststellen: Da steht ja die Fichtennadelabreibung! Die tut gut, wenn die Muskeln schmerzen ...
Fällt Ihnen vielleicht noch mehr ein, was Sie aus Baumrinde oder -wurzel zu Hause haben?
Denken Sie doch mal an den Milchreis mit ZIMT und Zucker, oder an den LAPACHO-Tee.
Wie wäre es mit ZIRBENspänen, die im Kopfkissen für einen erholsamen Schlaf sorgen ...
Oder die BIRKE, die unser Haar kräftig und pflegt.
Mit was reiben Sie denn Ihre Beine ein, wenn sie schwer und müde sind ? Nehmen Sie da nicht auch gern die ROSSKASTANIENcreme?
Und nicht nur dort "begegnet uns der Baum"
Und vielleicht lieben Sie ja Erdbeerjoghurt und haben sich schon mal gefragt, wo denn all die Erdbeeren wachsen, die dem Joghurt den Geschmack geben. Sind Sie enttäuscht, wenn ich jetzt schreibe, dass das Erdbeeraroma aus Buchenrinde hergestellt wird?
Wären Sie jetzt erstaunt, wenn auch der Ahorn, der Apfelbaum, die Eiche, die Erle, die Esche, der Haselstrauch, die Kirsche und die Linde, der Maulbeerbaum und die Pappel - um nur einige zu nennen - gut für unsere Gesundheit sind?
Also, ganz ehrlich: Ich zumindest war doch schon ein wenig überrascht, als ich sah, welche Bäume bzw. welche Sträucher eine natürliche Heilwirkung haben.
Und noch erstaunter war ich, als ich sah, dass uns diese Pflanzen auch den "Tisch decken" und uns mit Nahrung versorgen (können, wenn wir es möchten ...)
Meinem Mann gefiel - natürlich - das Rezept für den Birnenbaumrinden-Honigslibowitz gut und den Birkenrindenwein würde er wohl auch probieren. Selbst beim Kiefernrindenlikör oder dem Zwetschkenrindenginlikör würde er wohl nicht "nein" sagen ...
Vor einigen Jahren habe ich angefangen und Walnusslikör herzustellen - ich kann Ihnen sagen, dass ist etwas ganz köstliches. Aber ich höre jetzt auf, Alkoholisches aufzuzählen, sonst denken Sie zum Schluß, wir genießen diese Leckereien öfter.
Und es gibt noch mehr, denn schließlich gibt es ja auch noch Balsam, Tee, Waschungen, Spülungen, Badezusätze, Salben oder Pasten, die sie auch selber herstellen können.
Fast hätte ich vergessen, auf das leckere Brot - zum Beispiel das geröstete Ulmenrindenmehl-Brot - , oder die Nudeln - wie zum Beispiel die Birkenrindennudeln - hinzuweisen, denn helfen sie uns nicht nur, gesund zu werden oder zu bleiben, sie machen auch satt.
Ach, das ist ein so interessantes Thema, ich könnte sicher seitenlang darüber berichten.
Aber damit würde ich Ihnen ja die Freude am "Selberentdecken" nehmen, denn ist es nicht besser, die Heilkräfte der Natur zu nutzen als die chemisch hergestellten Tabletten, Salben und Tikturen mit all ihren Nebenwirkungen?
Schauen Sie einfach mal rein ins Buch - es bietet Ihnen nämlich nicht nur eine Fülle von Informationen über die einzelnen Bäume und Sträucher, Sie finden dort auch viele Rezepte und Anleitungen - ich finde es einfach perfekt.
Die Autorin Eunike Grahofer
stammt aus dem Waldviertel, ist als Kräuterpädagogin tätig und erforscht alte, volksheilkundliche Rezepturen.
Sie ist Leiterin des Lehrganges „Diplomierter Wildkräutertrainer“, war von März 2020 bis Jänner 2021 Gesundheitsstadträtin von Waidhofen/Thaya und ist seit Jänner 2021 Bürgermeisterin der Bezirkshauptstadt Waidhofen/Thaya.
Sie beschäftigt sich intensiv mit Pflanzen und deren Inhaltsstoffen, mit den idealen Sammelzeiten verschiedenster Kräuter und den alten Verwendungen und Hintergründen.
Sie schreibt für zahlreiche Medien, hat immer wieder Beiträge in TV und Radio und bietet Lehrgänge, Seminare, geführte Wanderungen und Vorträge an und arbeitet über die Traditionen ihrer Heimat.
Für den Freya Verlag publizierte sie bereits erfolgreich folgende Werke:
- "DIY Rezepte - durch's Bauernjahr"
- "DIY Hausmittel - im Jahreskreis"
- "Die Leissinger Oma - Das Pflanzenwissen der einfachen Leut. Erzählungen und Rezepte aus Waldviertler Familien"
- "Der Pepi Onkel - Das Pflanzenwissen der einfachen Leut. Erzählungen und Rezepte"
- "Die Hechals - Brauchtum, altes Handwerk und Rezepte aus dem Mostviertel"
- "Mein Kräutererbe - Uralte Heilrezepte"
- "Wildnisapotheke - Hausmittel aus 400 Jahren"
- "Wildniswissen - Zeigerpflanzen, Wetterpflanzen und 300 alte Rezepte"
- "Omas geniale Wetterpflanzen - Wie wird das Wetter heute?"
Frau Grahofer schrieb zusammen mit Alex Hunger und Vera Mörwald sowie mit dem Verein Naturvermittler weitere Bücher für den Freya Verlag.
- "Heilwirkung der Kräuter in Körperkerzen - Altes Wissen wieder entdecken"
- "Weissdorn - Ein unterschätzter Alleskönner"
Wer gern mehr über die Autorin erfahren möchte, findet weitere Informationen direkt unter https://www.eunikegrahofer.at/
Eunike Grahofer
Rindenmedizin
Die Apotheke der Knochenrichter, Holzknechte und Hebammen
Hausmittel und Rezepte von Bäumen und Strächern
Altes Wissen neu entdecken
Erschienen im freya Verlag
Erschienen 2022
Umfang: 256 Seiten
Format: 20 x 27 cm
Ausstattung: Hardcover
Ausstattung: Fadenheftung
Ausstattung: durchgehend 4-farbig
Ausstattung: zahlreiche Abbildungen
Preis: 29,90 Euro inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
ISBN: 978-3-99025-440-0
Gut zu wissen:
Das vorgestellte Buch erhalten Sie im gut sortierten Handel, in zahlreichen Online-Shops und direkt beim Verlag.
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