

Frei in der Wildnis
… einen Monat nur mit einem Messer
Frei sein, mal so ganz ohne Verpflichtungen den Tag erleben, gehen, wohin man möchte - klingt das für Sie verlockend?
Möchten Sie auch mal einige Zeit nur das tun, was Sie wirklich möchten?
`
Und ich denke, angesichts der vielen Sorgen, Probleme, Nöte und Ärgernisse, bei all dem Stress und den vielen Verpflichtungen geht es mir nicht allein so.
Ganz ehrlich: manchmal sind die Tage so stressig, dass ich mir wünsche, einfach mal für ein paar Tage die Tür hinter mir abzuschließen und irgendwo die Seele baumeln lassen.
Darum bin ich, wann immer es zeitlich passt, draußen: entweder im Garten oder ich bin im Harz unterwegs- hier lebe ich - denn der bietet dafür viele Ziele.
Allerdings kann man im Harz kaum noch durch dichte Wälder wandern, denn der Borkenkäfer hat an vielen Stellen "ganze Arbeit" geleistet.
Neugierig machte mich daher ein Buch, auf das ich vor ein paar Tagen aufmerksam wurde.
Es heißt: "Frei in der Wildnis - einen Monat nur mit einem Messer".
Geschrieben wurde es von Bern Pfleger.
Doch was ist so besonders an diesem Buch?
Das ist nicht mit ein, zwei Worte beschrieben, denn Bernd Pfleger ist - so denke ich - ein echter Abenteurer.
Mit nur einem Messer, der Kleidung, die er am Leib trägt, ausreichend Kamera-Akkus um alles zu dokumentieren, aber ohne Zelt oder Schlafsack, ohne Nahrung oder etwas zu trinken und ohne Feuerzeug hat er einen Monat lang in der Wildnis der Karpaten "überlebt".
Wahnsinn, oder?
Ob Sonne oder Regen, Kälte oder Wärme, hell oder dunkel - immer auf sich allein gestellt zu sein, stelle ich mir in einer solchen Situation schwer und herausfordernd vor.
Für mich würden sich da Fragen stellen wie
- was esse ich in dieser Zeit und wenn ich "etwas" finde, macht es dann auch satt?
- finde ich denn auch genug Wasser?
- wie "gestalte" ich meine "Hygiene"
- wo schlafe ich - insbesondere dann, wenn es regnet?
- wie werden die einzigen Kleidungsstücke wieder trocken?
Oh, ich seh schon, ich bin zu sehr auf "Kleinigkeiten" bedacht, als dass ich in der Wildnis überleben könnte, denn Bernd Pfleger ernährte sich während seiner Zeit in der Wildnis von Pflanzen und wirbellosen Tieren ( … sollten das etwas Regenwürmer und ähnliches gewesen sein …?)
Allerdings finde ich, dass sein "Motiv", sich diesen Strapazen auszusetzen, einen sehr wichtigen Grund hatte: Er wollte auf die Zerstörung der letzten "wilden" Wälder Europas aufmerksam machen.
Leider ist es ja wirklich so, dass der "Hunger" an Rohstoffen immer stärker wird.
Zwar ist das Heizen mit Holz - als nachwachsender Rohstoff - aufgrund von Feinstaubbelastungen in vielen Gegenden verboten oder zumindest eingeschränkt, doch unter dem "Sigel der Nachhaltigkeit" wird die Intensivierung der Waldbewirtschaftung immer mehr vorangetrieben.
Die Konsequenz: Wir entziehen den wildlebenden Tieren immer mehr Fläche, zerstören oftmals unwiederbringlich natürlich gewachsene Biotope und Lebensräume.
Doch eine intakte Natur ist nicht nur Grundlage für eine vielfältige Tierwelt, sie ist auch Grundlage für eine gesunde Umwelt. Sauberes Wasser, reine Luft und wenige Schadstoffe im Boden schützen uns und unsere Kinder.
Vielleicht sollten wir alle einfach mal darüber nachdenken
Wer gern mehr über Bernd Pfleger erfahren möchte, dem lege ich einerseits sein Buch ans "Herz", andererseits finden Sie viele tolle Informationen und Bilder auf der Webseite unter www.experience-wilderness.com
Bernd Pfleger
Frei in der Wildnis
Einen Monat nur mit einem Messer
Erschienen im Freya Verlag
Erschienen: 15.01.2025
Umfang: 208 Seiten
Ausstattung: Paperback
Ausstattung: durchgehend schwarz/weiß
Preis: 19,90 Euro
ISBN: 978-3-99025-515-5
Gut zu wissen:
Das vorgestellte Buch erhalten Sie im gut sortierten Handel, in zahlreichen Online-Shop, beim Verlag unter https://shop.freya.at/gesellschaft/umwelt/nachhaltigkeit/590/frei-in-der-wildnis
oder direkt auf der Website von Bernd Pfleger unter https://www.experience-wilderness.com/product-page/buch-ueberleben-in-der-wildnis