Ist es die Frühjahrsmüdigkeit oder doch der Stoffwechsel?

Jetzt den Selbsttest machen

ie Tage werden länger, die Temperaturen steigen – und trotzdem fühlen sich viele Menschen schlapp, müde und antriebslos.

Doch liegt es wirklich nur an der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit oder steckt vielleicht ein Stoffwechselungleichgewicht dahinter?

Wer dauerhaft energielos ist, trotz ausreichendem Schlaf nicht in Schwung kommt oder mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, sollte genauer hinschauen.

 Der Selbsttest von Dipl. Ing. Silvia Bürkle, Ernährungswissenschaftlerin und Mitgründerin von Metabolic Balance, kann Hinweise geben, ob die Symptome eher der saisonalen Umstellung geschuldet sind oder ob der Stoffwechsel Unterstützung benötigt.

1.    Wie fühlst du dich morgens nach dem Aufstehen?

1.    Ich komme schwer in die Gänge, aber sobald ich mich bewege oder frische Luft schnappe, geht es mir besser.
2.    An manchen Tagen bin ich fit, an anderen extrem müde – ich kann es nicht genau zuordnen.
3.    Egal, wie lange ich schlafe, ich fühle mich dauerhaft erschöpft und komme gar nicht richtig in Schwung.

2.    Fällt es dir schwer, dich zu konzentrieren?

1.    Morgens bin ich etwas unkonzentriert, aber es bessert sich im Laufe des Tages.
2.    Meine Konzentration schwankt – an manchen Tagen bin ich fokussiert, an anderen unaufmerksam.
3.    Ich fühle mich dauerhaft geistig erschöpft und habe Probleme, mich längere Zeit zu konzentrieren.

3.    Ist dir oft schwindelig?

1.    Selten, nur wenn ich lange nichts gegessen habe oder schnell aufstehe.
2.    Gelegentlich, besonders bei Stress oder wenn ich wenig getrunken habe.
3.    Sehr häufig, ohne ersichtlichen Grund.

4.    Wie sieht dein Energielevel über den Tag hinweg aus?

1.    Ich bin morgens müde, aber am Nachmittag spüre ich eine natürliche Leistungssteigerung.
2.    Meine Energie schwankt stark – mal bin ich voller Motivation, dann wieder extrem müde.
3.    Ich fühle mich durchgehend kraftlos, unabhängig von Tageszeit oder Aktivitäten.

5.    Wie oft hast du Heißhungerattacken?

1.    Selten, höchstens wenn ich müde bin oder schlecht geschlafen habe.
2.    Ab und zu, besonders in Stressphasen oder wenn ich unausgeglichen bin.
3.    Sehr oft – vor allem auf Kohlenhydrate, Zucker oder fettige Speisen.

6.    Wie ist dein Verdauungssystem?

1.    Meistens normal, mit gelegentlichen Schwankungen.
2.    Manchmal träge, manchmal zu schnell – es gibt keine klare Regelmäßigkeit.
3.    Ich habe häufig Probleme wie Blähungen, Verstopfung oder Durchfall.

7.    Wie regelmäßig isst du Obst und Gemüse?

1.    Täglich.
2.    Ich versuche, beides regelmäßig zu essen, aber es gelingt mir nicht immer.
3.    Eher selten – meine Ernährung besteht oft aus verarbeiteten Lebensmitteln.

8.    Treibst du Sport?

1.    Ja, mehrmals pro Woche.
2.    Gelegentlich, wenn ich Zeit und Energie habe.
3.    Kaum oder gar nicht. 

Überwiegend 1)
– Saisonale Frühjahrsmüdigkeit: Deine Beschwerden passen gut zur Frühjahrsmüdigkeit. Sobald sich dein Körper an die veränderten Licht- und Temperaturverhältnisse gewöhnt hat, sollten sie nachlassen. Bewegung an der frischen Luft, eine vitaminreiche Ernährung und ausreichend Schlaf können helfen, die Frühjahrsmüdigkeit schnell zu überwinden. 

Überwiegend 2)
– Mischung aus Frühjahrsmüdigkeit und Stoffwechsel-Ungleichgewicht: Es könnte eine Kombination aus beidem sein. Dein Stoffwechsel scheint sensibel auf äußere Faktoren wie Jahreszeiten, Ernährung oder Stress zu reagieren. Eine bewusste Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf können helfen, den eigenen Körper optimal zu unterstützen. Bleibt eine Besserung aus, gilt es einen Arzt aufzusuchen, der beispielsweise eine Blutanalyse durchführen kann. 

Überwiegend 3)
– Mögliche Stoffwechselstörung: Deine Symptome deuten eher auf ein Stoffwechselungleichgewicht hin. Anhaltende Müdigkeit, Verdauungsprobleme und Heißhungerattacken sind Anzeichen dafür, dass dein Körper Unterstützung braucht. Eine gezielte Ernährungsumstellung, angepasst an deine individuellen Bedürfnisse, könnte dir helfen, wieder in Balance zu kommen. Eine professionelle Beratung, etwa beim Hausarzt, Heilpraktiker oder Ernährungsberater, kann sinnvoll sein.
 
Weitere Informationen unter www.metabolic-balance.de